Der siebte Tag: Die „Flach Augenoptik“ Etappe

Am Sonntag, unserem siebten Tag, standen erneut zwei Etappen auf dem Plan. Die „Flach Augenoptik“ (Montabaur) Etappe führte uns zunächst von Vaison-la-Romaine nach Gap, um dann mit dem Bergzeitfahren von Embrun nach Chorges abzuschließen.

Die erste Route wurde durch Fabian, Christian und Marcel in Staffelform gefahren. Die Strecke des Bergzeitfahren radelten dann abschließend Marcel und Fabian gemeinsam. Insgesamt wurde eine Strecke von 200km zurückgelegt. Bei traumhaften Wetter starteten wir wieder in der früh. Um 6 Uhr hieß es: Aufstehen, schnelles Frühstück und los. Insgesamt zwei Anstiege der Kategorie 2 waren zu bewältigen: Es ging auf den Col de Macuègne sowie Col de Manse, der uns am heutigen Tag auf dem Weg nach Alpe d`Huez auch gleich am Anfang wieder begegnen wird.

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Montbrun-les-Bains
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Ganz klein im Hintergrund: Der Gache

Die Strecke verlief somit abwechslungsreich. Die Landschaft einfach traumhaft, vorbei an Montbrun-les-Bains, einer Stadt, die sich wie in Stein gemeißelt am Hang von ihrer prächtigen Seite zeigte. Nach dem ersten Anstieg Richtung Macuègne gelang man in ein Tal bei Calandre, in der Nähe von Sisteron, einem Gebiet, wo Segelflieger sowie Gleitschirmflieger an den Hängen wie z.B. dem Gache die Aufwinde nutzen.

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Fabian kurz vor der Abfahrt beim Bergzeitfahren. Im Hintergrund der Lac de Serre-Poncon

Zum Ende hin führte der Weg von Gap nochmals auf einen Berg, dem Col de Manse, um dann erneut in Gap die Zielankunft für den ersten Teil des Tages am Nachmittag zu erreichen. Das Bergzeitfahren startete in Embrun, einem kleinen Städtchen am Lac de Serre-Ponçon, eingebettet in eine hohe Berglandschaft. Trotz der 32km, die für diesen Abschnitt benötigt wurde, brauchste es doch etwas Zeit. Es ging zweimal über eine Länge von jeweils acht Kilometern auf über 1200m. Doch der Anstieg wurde mit einem traumhaften Blick über den azurblauen See bei tiefstehender Sonne belohnt. Die zweimalige Abfahrt wurde durch die schmalen Straßen von enormen Wind begleitet. Was für die Kiteboarder und Surfer auf dem Lac de Serre-Ponçon von Vorteil war, stellte für uns eine zusätzliche Anstrengung dar. Die Freude am kurvenreichen Abstieg allerdings wurde nicht getrübt.

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Marcel genießt kurz die Aussicht in das Tal. Gleich gilt es wieder zügig den zuvor erreichten Berg herunterzufahren.

Zum Abend ging es dann wieder auf den Campingplatz, in der Nähe von Gap, Neffes. Nach einem kohlenhydrathaltigem Abendessen fielen wir dann doch relativ müde ins Bett. Durch fehlendes Internet (erneute Probleme mit dem Laden des Kontingents für den Router), konnten wir somit den Bericht erst heute schreiben und hochladen (McDonald’s WLAN hilft manchmal ;)).

Jetzt geht es für Marcel und Fabian von Gap startend nach Alpe d`Huez: Die Königsetappe – Sie trägt den namen der „Kirmesgesellschaft Boden“ – durch die Ersteigerung des Namens auf unserem Spendengalaabend. Ein großer Name, ein großer Berg. Die Bekanntschaft aus Luxemburg, getroffen auf dem Gipfel des Mont Ventoux, berichtete von lediglich 4° Celsius sowie Hagel im vergangenen Monat. Wir hoffen, dass das Wetter, wie die letzten Tage, auf unserer Seite ist und wagen den Anstieg.

Fiebert mit uns mit, wir werden berichten.

 

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