Der 21. Tag: Die „Familie Klapthor“ Etappe

Wir sind in Montpellier angekommen. Bei der heutigen Etappe, die den Namen der Familie Klapthor trägt, hat alles gepasst. Vielen Dank an die Unterstützung der Tour 3333 durch den Kauf eines Etappennamens!

Aquädukt - Auf dem Weg zum Wechselpunkt in Maussane-les-Alpilles
Aquädukt – Auf dem Weg zum Wechselpunkt in Maussane-les-Alpilles

Wir haben die 176,5 km so aufgeteilt, dass Marcel mit Rainer den ersten Abschnitt fuhren und Adrian mit Fabian die Etappe beendeten, während die beiden Erstgenannten mit dem Wohnmobil nach Marseille zurückfuhren. Rainer erwischte seinen Flug überpünktlich und Marcel machte sich auf den Weg nach Montpellier. Das hat zeitlich so gepasst, dass er nach den 160 km Fahrtweg mit dem Wohnmobil lediglich 10 min auf Adrian und Fabian am Rugby-Stadium der Stadt warten musste. Danach ging es auch schon zum 5 km entfernten Campingplatz, von wo aus wir morgen früh wieder aufbrechen werden, um die erste Etappe in den Pyrenäen von Montpellier nach Albi zu fahren. Es geht wieder rauf! Zwei Anstiege der Kategorie 3, ein 2er und ein 4er. Somit wieder bunt gemischt für einen abwechslungsreichen Tag. Die „Gelhard-Naturdärme“ Etappe werden wir dreiteilen, um noch ausreichend „Körner“ für die noch danach anstehenden Anstiege zu haben.

Adrian - im Hintergrund der Col de la Vayède.
Adrian – im Hintergrund der Col de la Vayède.
Adrian bei der Einfahrt in Montpellier. Hier sah es noch recht einladend aus - dichter Verkehr folgte noch...
Adrian bei der Einfahrt in Montpellier. Hier sah es noch recht einladend aus – dichter Verkehr folgte noch…

Zum heutigen Streckenverlauf ist zu sagen, dass die Landschaft zunächst von einigen Weingegenden geprägt war. Danach fuhr man an Olivenplantagen vorbei, die durch einige Ortschaften getrennt waren. Zum Ende hin, alles nun flach verlaufend, gestaltete sich das Landschaftsbild eher monoton. Hier und da frischte der Wind etwas auf, doch das Tempo in allen Abschnitten konnte recht hoch gehalten werden. Montpellier selbst erwartete uns mit einem Viertel, dass neu errichtet wurde. Doch schon schnell erreichten wir über den Hauptverkehrsweg einen älteren Teil der Stadt, der nun wirklich nicht einladend war. Morgen geht’s ja aber auch wieder weiter ;).

Auf dem Campingplatz hat uns der eigentlich gewohnte Touralltag wieder voll im Griff gehabt. Campingplatz in abgelegenen Gegenden – während der Nebensaison. Abenteuer. Da kann es z.B. mal sein, dass die Duschen seit 05. September einfach mal abgeschlossen sind. Eine Möglichkeit zum Abbrausen (kaltes Wasser tut auch mal gut) fand man aber im Außenbereich der der sanitären Anlagen neben dem Gartenschlauch. Irgendwo dort lugte ein Duschkopf aus der Wand hervor. Die portugiesischen Nachbarn, später als wir mit dem Wohnmobil angekommen, gaben sich da garnicht erst die Mühe nach einer Dusche länger nachzufragen. Sie begaben sich dann einfach direkt an den eigens mitgebrachten Grill. Angenehmen Schlaf wünschen wir…

Morgen planen wir durch die Anstiege wieder mehr Fahrtzeit ein. Auch den Pyrenäen begegnen wir mit viel Respekt, wie wir es bei den Alpen auch gehandhabt haben. Da Christian nicht mehr mitfahren kann, müssen wir bei der bevorstehenden Hitze und den stark ansteigenden Rampen gut wirtschaften. Wir freuen uns dennoch auf die letzten Etappen und blicken auch schon mit einem Auge in Richtung Freitag. An dem Tag ist die Heimkehr geplant. Um 19:00 Uhr möchten wir mit Euch gemeinsam den Abend in Montabaur verbringen. Nähere Infos dazu wird Euch Christian über Facebook.com/Tour3333 geben.

Wir werden berichten!

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